Was ist die erste Runde

Erste Runde ist der erste gemessene Wettkampflauf in Rennen, deren Ergebnis aus zwei Läufen besteht. Typische Beispiele sind Slalom und Riesenslalom. In den englischen Regeln und Ergebnissen wird die Bezeichnung first run oder run 1.

verwendet.

Der Ausdruck Runde bedeutet hier weder eine wiederholte Runde noch einen Trainingsversuch. Die Rennläuferin oder der Rennläufer absolviert einen separat gesteckten Kurs vom Start bis ins Ziel, und die erreichte Zeit zählt zum Gesamtergebnis. Bei üblichen Rennen mit zwei Läufen entscheidet die Summe der gültigen Zeiten aus dem ersten und dem zweiten Lauf.

Was die erste Runde bestimmt Regel:

In der ersten Runde starten die Rennläuferinnen und Rennläufer in der Regel nach der offiziellen Startliste. Startnummern und ihre Reihenfolge werden nach den Regeln des Wettkampfs, der Punktewertung, der Setzung und der Auslosung bestimmt. Es geht also nicht einfach um die Reihenfolge der Anmeldung oder des Eintreffens am Start.

Die Ergebnisse der ersten Runde sind die Grundlage für die Startliste der zweiten Runde. Nach der allgemeinen FIS-Regel werden die ersten 30 klassifizierten Rennläuferinnen und Rennläufer umgekehrt: Die dreißigste Person nach der ersten Runde startet in der zweiten Runde als Erste, und die führende Person aus der ersten Runde als Dreißigste. Die Jury kann unter den in den Regeln genannten Bedingungen die Umkehrung der ersten 15 anwenden. Die Rennläuferinnen und Rennläufer hinter der umgekehrten Gruppe fahren gemäß der Reihenfolge aus der ersten Runde weiter.

In die offizielle zweite Runde werden bei gewöhnlichen FIS-Rennen Rennläuferinnen und Rennläufer mit einem gültigen Ergebnis der ersten Runde aufgenommen. Die genauen Bedingungen sollten jedoch immer in den Regeln und der Ausschreibung des jeweiligen Wettkampfs überprüft werden. Vor allem Kinder-, Vereins- und nicht punktende Rennen können ein angepasstes Format verwenden und manchmal auch einem Kind einen weiteren Lauf ermöglichen, das die erste Runde nicht beendet hat. Ein solcher Lauf muss nicht Teil des offiziellen Ergebnisses sein.

Erste Runde – technische Illustration Ski Loko

Erste Runde bei Kinder-Rennen

Für ein Kind ist es wichtig zu verstehen, dass die erste Runde kein Einfahren „zum Probieren“ ist. Es muss korrekt starten, die vorgegebene Linie aller Tore fahren und den Lauf beenden. Ein ausgelassenes Tor, ein Sturz, ein Fehlstart oder ein anderer Regelverstoß kann ein Nichtbeenden des Laufs oder eine Disqualifikation bedeuten.

Gleichzeitig ist es nicht sinnvoll, den Eindruck zu erwecken, dass das Kind die erste Runde fehlerfrei absolvieren muss. Ein angemessenes Ziel ist ein eigenständiger, sicherer und regelkonformer Lauf auf dem Niveau seiner Fähigkeiten. Jüngeren Skifahrerinnen und Skifahrern helfen kurze Hinweise, zum Beispiel eine Erinnerung an den Rhythmus, den Blick nach vorne oder einen einzigen wichtigen Punkt auf der Strecke. Eine große Zahl technischer Anweisungen kurz vor dem Start kann ablenken.

  • Häufige Missverständnisse Die erste Runde ist kein Trainingslauf.
  • Ihre Zeit zählt für das Ergebnis. Eine gute erste Runde bedeutet noch nicht den Sieg ein. ​-? Wait no. The instruction preserve short UI etc. Need ensure no extra punctuation. Let's correct entire array properly.
  • Die zweite Runde ist keine genaue Kopie der ersten. Die Strecke wird meist neu gesteckt, deshalb können sich Rhythmus, Torabstände und schwierige Passagen ändern.
  • Eine höhere Startnummer in der zweiten Runde ist keine Strafe. Sie ergibt sich aus der umgekehrten Reihenfolge der bestplatzierten Läufer.
  • Runde und Ausscheidungsrunde sind nicht immer dasselbe. In parallelen Disziplinen kann Runde die Phase des K.-o.-Baums bezeichnen, nicht den ersten Lauf im klassischen Slalom oder Riesenslalom.

Blick des Trainers

Trainingspraxis: Nach der ersten Runde bewertet der Trainer nicht nur die Endzeit. Er achtet auf die Einhaltung des gewählten Plans, die Fahrt durch Schlüsselsektionen, Reaktionen auf Rhythmuswechsel, den Kantendruck auf den Ski und den Umgang mit Stress. Das Feedback vor der zweiten Runde sollte kurz und dem Alter angemessen sein.

Informationen aus der ersten Runde helfen bei der Vorbereitung auf die sich verändernde Oberfläche und die Bedingungen, ersetzen aber nicht die Besichtigung der zweiten Strecke. Der Rennläufer muss die zweite Runde als neue Aufgabe sehen, nicht als Versuch, die Linie des ersten Laufs mechanisch zu wiederholen.

Quellen und Weiteres

  1. FIS – Alpine Skiing Documents: aktuelle International Competition Rules und Weltcup-Regeln
  2. FIS – Alpine Skiing, Para Alpine Skiing Timing & Data Documents
  3. U.S. Ski & Snowboard – 2026 Alpine Competition Guide
  4. U.S. Ski & Snowboard – Alpine Events: Formate der einzelnen Disziplinen
  5. U.S. Ski & Snowboard – Alpine Points: Punktewertung und Erstellung der Startreihenfolge
  6. FIS – Para Alpine Skiing Documents: Regeln für Rennläufe und parallele Formate
  7. FIS – World Championships Documents: Regeln besonderer Wettbewerbsformate